ORTE: New York im Schnelldurchlauf - Grosser Apfel mit Stellen
Aus aktuellem Anlass und weil zahlreiche unserer Fans (also, zwei, um genau zu sein...) um mehr geheime Informationen baten, weil man Flüge gen New York jetzt auch bei Aldi kaufen kann und so....
Da wollen wir uns als langjährige Intim-Kenner dieser schönen Stadt natürlich nicht länger zieren, gehen mal tief in den Keller um die Fotos zu sortieren und machen da was auf Deutsch zum ausdrucken.
Und warum steht hier manches eigentlich auf Englisch? Na, wegen Europa und der Welt und weil manche Trash-Informationen nur noch im internationalen Zusammenhang Sinn machen. Soll man als Berliner dazu noch was sagen? Nee, langweilt. Wegen mir Arroganz, aber wenn Du in dieser Stadt nicht ständig mit Ausländern an einem Tisch sitzt und Englisch Euch verbindet, leben wir nicht in der selben Welt.
Und darum, for my dear friends DJ Ali, Biscuit und Cursor: New York für die, denen man die wesentlichen Dinge nicht erklären muss.
Reiseführer versteht sich. Der Flug nervt und wenn man noch nie in New York war, gibt es da eine Menge zu lesen. Triviale Pflicht vorab: "Gangs of New York" weil sich die Mentalität nur unwesentlich verändert hat und die Historie bis 1900 halbwegs unterhaltsam transportiert wird. Nicht der beste Film des Regisseurs, aber eine gute Alternative zu "Vom Winde verweht", der zur gleichen Zeit angesiedelt ist. Alternativ eins der Bücher in Sachen "Five Points" im Flugzeug lesen. Die Bowery am Rande der Lower East Side ist immer noch das Herz von Manhattan, wenn die Kreuzung heute auch unbedeutend ist und nicht mal einen "Starbucks" aufweisen kann. Gerade deswegen ist "Five Points" immer noch die beste Referenz als Einstieg. Kleine Betrüger, schmierige Kneipen und billige Imbisse. Außen rum die Stadt, die in Uptown, Midtown und Downtown eingeteilt ist.
U-Bahntechnisch ganz einfach. Rauf oder runter und ansonsten ist die Stadt in Planquadrate mit präzisen Adressen eingeteilt. Verlaufen ist wirklich schwer und das Bus-System ist für Europäer leicht zu erfassen. Man weiss nicht, wie lange man warten muss, aber so lange die Schächte offen sind, kommt auch noch eine Bahn. Im Zweifelsfalle wird das nächste Bier aber teurer als das Taxi sein.
New York ist teuer. Für jedes bestellte Bier wird ein Dollar Trinkgeld extra erwartet oder Du fliegst raus. Essen und Trinken kostet in der Regel ungefähr das Doppelte, aber dafür bekommt man wiederum absolut erstklassige Verpflegung. Das durchschnittliche Budget legt nahe, als Grundversorgung die zahlreichen Happy Hours und Buffets zu nutzen. Ist auch mehr Lokal-Kolorit!
Wanderer, zaudere nicht, wenn man eine Kneipe als "PBR-Bar" bezeichnet. Diese Art von Etablissement bezeichnet in der Regel eine europäisch angehauchte Kneipe mit "Pabst Blue Ribbon"-Dosenbier (PBR) als billiger Alternative, vergleichbar mit Berliner Kneipen, die "Sternburg Export" auf der Karte haben. Konkrete Gastronomie-Tipps folgen.
Vor allem, Du hast die Hosen an! Hey, Du kommst aus Deutschland und das ist schon mal interessanter als die meisten Geschichten, die Du in New York zu hören bekommen wirst. Zögere nicht, wenn man Dich zu windigen Parties als Ehrengast einlädt. Der Amerikaner ist eigentlich herzensgut und die Scheunentore stehen immer offen. Es gibt keinen Grund, sich zu verstecken und New York ist nicht viel anders als Berlin. Wer will Queens wirklich sehen und sollte man nicht auch mal nach New Jersey fahren?
Vergiss es, der New Yorker ist noch fauler als der Berliner. Er kommt nicht weit über den eigenen Kiez hinaus. Und das Kreuzberg von Manhattan ist die Lower East Side mit Mitte in Form des East Villages gleich drüber. Das ist Midtown und irgendwo in dieser Gegend sollte man günstigenfalls unterkommen. Aber, hey, die "girls from Williamsburg" haben immer noch billigere Betten. (Brückensituation checken!) Nördlich von Brooklyn gibt es am anderen Ufer auch noch Quartiere und dort tummelt sich inzwischen die wirkliche Avantgarde, die sich Manhattan nicht mehr leisten kann.
Die Künstler sind auf der anderen Seite des Hudsons, ok?
Aber egal. Downtown muss und der Jet Lag muss möglichst früh gefüttert werden. Also, das Loch vom World Trade Center angucken und dann einen Vormittag durch die Altstadt, die nun "Financial District" heisst, die einzige Ecke von Manhattan, die nicht planquadratisch angelegt ist. Das 9/11-Museum bitte links liegen lassen und die Zeit stattdessen sonstwie verplempern. William Street bis Water Street lohnen sich wenn man die ursprüngliche Architektur drauf kriegen will. Ansonsten Downtown-Business wirken lassen, snacken und ein wenig planlos mit dem Reiseführer rumrennen. Machen alle!
Ganz praktisch ist der riesige Apple Store Soho (103 Prince Street), wo man prolemlos gratis pinkeln, Wasser trinken und im Internet surfen kann. Auch nette Schnickschnackläden und die klassischen eisernen Feuerleitern gibt es in der Gegend zu besichtigen.
Der Trip zur Freiheitsstatue lohnt sich definitiv nicht. Einen halben Tag lang in der Schlange auf der Insel stehen plus Bootsfahrt ist ein ganzer Tag. Stattdessen mit der Liebsten besser eine Abendfähre mit romantischer Aussicht chartern oder die normale Fähre nach Brooklyn im Sonnenuntergang nehmen. "Ellis Island" macht Sinn, wenn man die Zeit hat.
Tribeca, nördlich von Ground Zero, lohnt sich absolut überhaupt nicht. Okay, Robert de Niro und Harvey Keitel wohnen da und machen die örtlichen Kneipen unsicher, aber die Gegend ist wirklich saulangweilig. Da wohnen ansonsten tatsächlich nur langweilige Bänker und Du kannst Dir das eh nicht leisten!
Der "South Street Seaport", die alte "Waterfront" am Fischhafen, ist dagegen einen Kaffee wert bevor man Downtown verlässt. Ist touristisch, aber die Aussicht ist super und an der Ecke Pearl/Dover wartet die älteste Kneipe von Manhattan, direkt unterhalb der Brooklyn Bridge. Knipps, Knapps. Dahinter "City Hall" und Co. für die Fotos, aber besser gleich rechtzeitig weiter nach Norden und weiter durch China Town. Die Gegend wirken lassen und sich weiter nördlich nach Little Italy oder Soho durchschlagen. Was essen und für die Abendgestaltung sorgen. Die Latschen hochlegen und einen Moment entspannen.
Wer keinen Fremdenführer hat, möge sich nun mit der Gegend zwischen East Houston und Canal Street (waagerecht), Clinton bis Bower (senkrecht) anfreunden. Besuchen Sie diese Website und informieren Sie sich oberflächlich. An der Lower East Side kann man sich mehr als wohlfühlen und in Manhattan wird man immer wieder froh sein, wenn man in diese Ecke der Stadt zurückkehrt. Hier liegt auch die Geschichte begraben und die einschlägigen Clubs sind gleich um die Ecke.
TIPPS
Lower East Side:
Café Juanita, 152 Rivington, zwischen Clinton und Suffolk. Happy Hour von 2-5 p.m., 3$ Magaritas and more. Gewaltige Portionen zu sehr erträglichen Preisen, die man immer noch locker zu zweit essen kann.
Gegenüber gleich das legendäre Punkerhort ABC No Rio und links nebenan im Keller die Punker-Kneipe, deren Namen hier nicht genannt werden darf (aber da gehen sie nach Feierabend echt alle hin!). Das ABC No Rio hat die unterschiedlichsten Veranstaltungen und ist weiterhin erster Anlaufpunkt um aktuelle Flyer von Veranstaltungen zu sammeln, die nicht im "Time Out" stehen und um vor Ort Kontakte zu knüpfen. (Amerikanische Hausbesetzer sind auch eine wirklich groteske Geschichte für sich!) Aber die Ecke stimmt auch, wenn man es nicht ganz so sehr mit den Hausbesetzern hat.
An der gleichen Ecke (131 Rivington/Ecke Norfolk) befindet sich das Schillers, für New Yorker Verhältnisse ein sehr cooler Frühstücksladen, aber ich empfehle zum Frühstück eher die Kollegen aus der DomRep: "El Castillo de Jagua" (113 Rivington/Ecke Essex). Besser und billiger wird das tägliche Frühstück in dieser Ecke nicht! Hier essen Bullen und Ganoven neben Dir am Tresen und eine dicke Köchin versorgt alle mit richtig großen Portionen, die versöhnlich stimmen.
Auch das "Arlene Grocery" (95 Stanton/Ecke Orchard, 1 p.m-4 a.m., Live-Bands ab 7 p.m., auf den nachmittäglichen "free cd-deal" achten!), Hauptquartier von The Strokes, Spacehog, Jeff Buckley und anderen ist gleich daneben. Auch "teany" (90 Rivington, 9 a. m. midnight), der Teeladen des feinen Herrn Moby, ist nur einen Tofuwurf entfernt. Hier werden Veganer einen Orgasmus für viel, viel Geld nach dem anderen erleben! Wer mal einen total exklusiven Tee trinken will, ist hier aber auch genau richtig.
Ansonsten rückt der Kapitalismus around here gewaltig auf und erschliesst die letzten Lücken.
Einer der überlebenden Läden ist das Tattoo Studio auf der Rivington zwischen Norfolk und Essex St. Sagen wir mal nicht den Namen, aber genau da haben Sick of it All, Turbo A.C.s und wie sie nicht alle heißen... Gute Leute, nette Gespräche und Insider-Flyer. Remember, Du bist ein Berliner und wenn Du ein Türke aus Lübeck bist, tust Du halt einfach so als wärst Du Berliner, OK?!!! Und wie sind Berliner? Cool, genau, verdammt cool!
Eines der Highlights in der Nachbarschaft ist Johnny Fox's "Freakatorium" (57 Clinton Street/zwischen Stanton und Rivington). Auch wenn Sie nicht demnächst nach New York reisen, lohnt sich der Besuch der Website. Ich habe die zweiköpfige Schildkröte gesehen und sie lebt und es gibt sie wirklich. Und, ja, Johnny hat tatsächlich das Glasauge von Sammy Davis jr. und all dieses Zeug für sein Museum der komischen Dinge erworben! Er kennt sich in der Gegend aus wie sich der wahre Heino in Kreuzberg auskennt und die 5$ Eintritt für sein Winz-Museum sind wegen der persönlichen Betreuung besser angelegt als jeder andere Fünfer in New York. (Für die Esoterik-Buchläden nebenan kann Herr Fox auch nichts!) Laufen Sie in der historischen Nachbarschaft ein wenig herum. Hallo, Karibik!
Es wird Zeit für das Manitobas (NY Metro-Link, 99 Ave. B zwischen 6th und 7th Street).
Die untere Sektion von Avenue A und B ist die alte Homezone der Ramones und das Manitobas (deren Homelink mit Programm und so!) liegt mitten drin. Schräg gegenüber die Ramones-Gedächtniskneipe, die Lakeside Lounge (Ave B/1oth St.)
Bei Dick Manitoba, ehemals bei den "Dictators", bist Du so sicher gut aufgehoben, wie es in Manhattan zur Zeit geht. Im Keller darf man sogar...
Der berühmte, berühmte Tompkins-Square ist nebenan. Dort die Joey-Statue einfach selbst suchen.
Wenn Du es soweit geschafft hast, sind Dir ein Maximum an Basis-Koordinaten für einen Tag in New York geläufig.
CBGB & OMFUG - (315 Bowery, Ecke Bleecker) - Der Laden, wo die Ramones mal auf einem Kamm geblasen haben und hinterher kam Punk dabei raus. Relativ teuer und eigentlich ziemlich klein, aber einen Besuch wert!
Housingworks (120-126 Crosby) - Der beste 2nd Hand-Buchladen der Welt mit Kaffee und Kuchen in einer düsteren Ecke Nähe Five Points. Sehr angenehme Atmosphäre in einem sehenswerten Gebäude! Der Gewinn geht an Kinder, die mit dem HIV-Virus oder Aids leben müssen. Keinesfalls verpassen!
Tenement Museum (90 Orchard St.) - Mini-Museum und Buchladen zur Stadtgeschichte.
Il Laboratorio del Gelato (95 Orchard St) - Das Eislabor des größenwahnsinnigen Wissenschaftlers Jon F. Snyder, der hausgemachtes Eis herstellt, was die Welt noch nicht probiert hat.
Toys in Babeland (94 Rivington) - Der lässigste Sexshop der Welt und nicht nur für Frauen. Jeder Vibrator wurde getestet und ist mit einer Rezension versehen.
Katz's Delicatessen (205 E. Houston/Ecke Ludlow) - Das älteste, bekannteste und riesigste Deli seit 1888. Auch bekannt als der Laden, wo Sally dem Harry einen Orgasmus vorgespielt hat und für die Aktion "Send a salami to your boy in the army!" Bekanntlich das beste Pastrami-Sandwich der Stadt.
Teuer aber nicht so eine Schickie-Bude, wenn die Wände auch mit Fotos berühmter Menschen dekoriert sind. Bill Clinton lässt sich von dort sein Pausenbrot kommen!
Lombardi's Coal Oven Pizza(32 Spring St /zwischen Mott und Mulberry Streets ) - 1905 als erste Pizzeria in Amerika eröffnet und hundert Jahre später immer noch ein Hammer, wo sich auch Prominenz wie die Sopranos gern mal niederlassen. Die Preise schrecken erst ab, aber man bekommt riesige Wagenräder, die man irgendwie durch mindestens vier Personen teilen sollte. Über die Qualität kann man kaum streiten und auch Filmstars fragen im Zweifelsfall nach der "Doggy Bag" und isst den Rest später vor der Glotze. Wie in allen Läden, die so beliebt sind wie das Lombardi's empfiehlt es sich, einen Tisch zu reservieren.
Kate's Joint (Ave B/Ecke 4th Str.) - Vegetarisches und Veganes
Falafel (Ave B/Ecke 3rd)
Chelsea:
Irgendwo am Rande der Fleischpackereien Durst gekriegt? Echte Rocker gehen ins "Red Rock West (10th Ave/17th Str).
Strands (828 Broadway/Ecke 12th St, Union Square) - 18 Meilen gebrauchte Bücher und mit Abstand der coolste Laden der Welt! Es gibt noch eine Filiale in Downtown, aber niemand schlägt die grottige Atmosphäre des Originals. Hier trifft sich Samstags die halbe Stadt und wühlt in Bergen von Papier. Auf gar keinen Fall links liegen lassen.
Julep (14 Ave A/zwischen Houston und 2nd St) - Bier, Barbeque und Blues. Korrekte Preise und ein Hauch von Cajun.
Second Avenue Deli (156 2nd Ave/Ecke East 10th) - Das andere legendäre Deli in der Gegend!
Gramcery Park (Lexington Ave zwischen East 21st und East 20th St) - Der einzige Privatpark der Stadt und fürstliche Häuser der feinen Bürger des 19. Jahrhundert. Die Laternen werden hier immer noch mit Gas betrieben.
Greenwich Village:
La Lanterna di Vittorio (129 MacDougal St/ around W 3rd Street) - Cocktails, Wein und Live-Musik in romantischem Ambiente. "The Bar Next Door" im Keller gehört auch dazu. In den 20ern unter dem Namen "Eve's Hangout" und der Führung von Eve Addam ("Lesbian Love") als Speakeasy bekannt geworden.
Cafe Wha? (115 MacDougal St) - Eben jener Club, wo Bob Dylan seinen ersten Auftritt hatte und Jimi Hendrix zu Ruhm und Ehre aufstieg.
Chess Shop (230 Thompson St.) - Eine Institution in interessanter Umgebung. Einer der Läden, wo man sich einfach mal setzen und eine Partie gegen einen anderen Touristen oder die einheimischen Champions spielen kann
Gray's Papaya (West 8th St./Ecke 6th Ave) - Die New Yorker sind verrückt nach diesem Laden und seinen Spezialitäten!
Comics (West 8th St/Ecke 6th Ave)
Generation Records (210 Thompson St) - Guter Plattenladen für Punker und Menschen mit ungewöhnlichem Geschmack
Chumley's (86 Bedford St./An der Grove St) - Ehemaliges "Speakeasy" mit einem Ruf zu verlieren.
Salumeria Biellese & italian Deli (8th Ave/Ecke 29th) - Hier kaufen Filmstars ihren Aufschnitt!
Uptown:
Höhe 79th Street gen Westen ans Wasser und feist Hot Dogs essen oder nach Osten in den Central Park. Quer rüber auf der Upper East Side ist das Metropolitan Museum of Art und westlich am Park ist das ausgezeichnete Museum of Natural History.
Weiter unten an der 72nd, in den Dakota Apartements, hat John Lennon gewohnt. Rechts in den Park rein erinnern die "Strawberry Fields" am Ufer des kleinen Sees an ihn. Lunchpakete mitbringen und in den Central Park legen oder bei Sonnenuntergang zum Essen weiter nach Harlem rauf.
Skyline Books & Records (13 W 18th St) - Sehr guter Laden, der sich auf Kunst, Musik und Film spezialisiert
Fairway Cafe (2127 Broadway/between 74th and 75th) : Direkt über dem unglaublichen Fairway Markt, wo man alles kaufen kann, was irgendwie essbar ist. Einer der besten Frühstücksläden der Stadt und berühmt für seine Pancakes.
Harlem:
Showman's (375 West 125th St) - Seit 1942 steht diese Bar ein Stück weiter vom Apollo die Straße hinauf und ein Besuch in diesem coolsten aller Jazz-Läden ist ebenso Pflicht wie die 2 Drinks Mindestverzehr. Nach Feierabend im Apollo ging es hier schon immer gepflegt weiter rund und auf der winzigen Bühne ist schon Louis Armstrong mit dem Kopf auf dem Verstärker eingeschlafen. Das Publikum ist seit hundert Jahren übrigens unverändert geblieben.
Wegen der Nähe zur Uni ist immer mal wieder Hipster-Alarm, aber damit können die alten Menschen umgehen.
O'Connor's (39 5th Ave/zwischen Bergen Street und Dean Street, Brooklyn, täglich 11:30am-4am) - Der älteste Kneipier der Welt, Fassbier vom feinsten und hervorragende Bloody Mary! Das "O'Connor's" gab es schon vor der Prohibition und wahrscheinlich schon bevor Brooklyn überhaupt Brooklyn hieß. Seitdem wurde nichts verändert und Staubwischen wäre eine Sünde. Mehr Brooklyn geht nicht!
The North Six (66 N. 6th Street, Williamsburg, Brooklyn) - Cooler Laden, coole Bands! Tipp!
ey, meine fratellos wohnen in new jersey.
kann ich auch nix fur.
(auf us-tastaturen gibt es keine umlaute und manches ist woanders, aber nicht so schlimm wie beim franymann).
ich will nur essen in ny, essen, essen, essen. im juedischen deli, vorzugsweise.
im gegensatz zu berlin istb das nicht aufgesetzt, das finde ich gut.
(205 E. Houston/Ecke Ludlow) Das älteste, bekannteste und riesigste Deli seit 1888. Auch bekannt als der Laden, wo Sally dem Harry einen Orgasmus vorgespielt hat und für die Aktion "Send a salami to your boy in the army!"
Teuer aber nicht so eine Schickie-Bude, wenn die Wände auch mit Fotos berühmter Menschen dekoriert sind. Bill Clinton lässt sich von dort sein Pausenbrot kommen!
toll, grade festgestellt, das meine fratellos am 13.oktober wieder heimischen boden betreten. soviel zur idee, auf deren sofa zu wohnen...
alles so teuer und man muss auch noch fliegen, das mag ich nicht...
ich mag radfahren(allerdings ohne gepaeck) und zugfahren.
bei schiffsreisen werde ich seekrank und in flugzeugen, aehm, naja, panikattacken. autos gehn so, macht mir aber auch kein spass.
beamen waere vermutlich meine ideale reisemoeglichkeit.